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Ein luftdichtes Gebäude schütz vor Schimmel Immer wieder ist zu hören, dass ein Haus gar nicht luftdicht sein darf. Als Argument wird oft die Schimmelbildung angeführt. Das ist jedoch nicht richtig. Tatsache ist, dass neben der Energieeinsparung die Schimmelvermeidung ein weiterer großer Vorteil der Luftdichtigkeit ist. Unsere Baumaterialien und unsere Art zu bauen haben sich im Vergleich zu früher gravierend geändert. Wir haben heute keine Eisblumen mehr am Fenster, und Kellerräume, die so feucht sind, dass dort die Kartoffeln keimen, will auch keiner mehr akzeptieren. Aber weil das so ist, dass unsere Häuser immer wärmer und zwangsweise entsprechend dichter werden, wird es umso wichtiger, Wärme fließt immer von der warmen zur kalten Seite. Im Winter bedeutet das, dass warme Luft von Innen durch Undichtigkeiten nach außen strömt. Warme Raumluft bei 20 °C und 50 % Feuchte enthält ca. 7,3 g Wasserdampf je kg Luft. nach außen durch das Bauteil. Auf dem Weg durch das Bauteil sinkt die Temperatur nun bis auf Außentemperatur (z.B. 0°C) ab. Wird in der Fuge die Taupunkt-Temperatur unterschritten, fallen dort erhebliche Mengen an Tauwasser an. Ideale Voraussetzungen für Schimmelbildung. Ein luftdichtes Gebäude ist leiser Leckagen lassen nicht nur warme Luft aus dem Gebäude entweichen, sondern wirken auch als Luftschallbrücke. Schallwellen werden durch Luftschwingungen übertragen. Je weniger die in Schwingungen gebrachte Luft von einem Raum zum nächsten gelangen kann, um so weniger ist letzt endlich der Schall (das Geräusch) zu hören. |
Schutz vor Schimmel