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Luftdichtheit im Altbau: Ein Altbau ist ein Gebäude, das mehr als 150 bis 200 kwh/m²a (Kilowattstunden je m² und Jahr) Netto- Heizenergie verbraucht. Ein Haus von 1855 kann obwohl von der Bausubstanz schon sehr alt, technisch ein Neubau sein..ein Haus von 1995 kann hingegen technisch schon ein Altbau sein. Gerade bei alten Gebäuden muss die Heizung häufig bis an Ihre Leistungsgrenze gehen, um die gewünschte Wärme zu erreichen. Vor dem Hintergrund, dass 30 % . 50 % der Heizenergie bei einem solchen Altbau durch Lüftungsverluste verloren gehen, sollte im Rahmen von Energiesparnahmen solche Leckagen fachmännisch gesucht und beseitigt werden. Jedes neu eingesetztes oder ausgetauschtes Bauteil muss dem jetzigen Stand der Technik genügen...also luftdicht eingebaut werden.la Gerade im Altbau lohnt sich die Kontrolle der Luftdichtigkeit Über die Dichtheit Ihres Hauses nachzudenken macht sich gerade auch für Besitzer älterer Immobilien bezahlt. Eine gezielte Leckagesuche zeigt auf, durch welche Schwachstellen in der Gebäudehülle der kalte Wind pfeift und warme Heizungsluft unbemerkt nach draußen strömt. Mit Hilfe von Strömungsmessgeräten und Rauchpatronen werden die verdeckten Luftlecks aufgedeckt. Besonders häufig werden diese Mängel bei undicht eingebauten Tür- und Fensterrahmen gefunden. Aber auch im Dachbereich lässt die Dichtheit von Altbauten nicht selten zu wünschen übrig. Sobald man die Fehlstellen kennt, kann man gezielt dagegen vorgehen. Zwar lässt sich nachträglich kaum noch die Dichtheit eines Neubaus erreichen, doch gelingt es fas immer, den schlimmsten Energieverschwendern einen Riegel vorzuschieben. Weil durch das Stopfen der Ritzen auch Zugluft ausgeschaltet wird, verbessert sich zusätzlich die Wohnqualität. Der Fachverband für Luftdichtes Bauen hat eine Liste erarbeitet, aus der hervorgeht, wie hoch erfahrungsgemäß die zu erwartenden Luftwechselraten im Altbaubestand sind: ( n50-Werte für Einfamilenhäuser ):
Werte nach EN 13465:2004 (D) und EnEV Tabelle: Flib e.V. |
Luftdichtheit im Altbau