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23 | 02 | 2012

Ein luftdichtes Gebäude spart Heizenergie.

Eine kleine Ritze oder ein schlecht eingepasster Anschluss am Fenster oder im Dachgeschoss

ist im Einzelfall nicht so dramatisch, aber im Schnitt werden bei einem Test in einem

Einfamilienhaus bis zu 20 dieser Leckagen gefunden. So addieren sich diese Undichtigkeiten

auf ein Loch von der Größe eines Fußballes.

Mit der entweichenden Luft geht Wärme verloren, die Heizkosten steigen. Häufig gehen über 30% der Wärmeenergie durch solche Lüftungsverluste verloren.

Was bringt da die sparsamste Heizungsanlage, wenn die teuer erwärmte Zimmerluft

ungehindert nach draußen gelangt.

Ein luftdichtes Gebäude ist gesünder ( Allergien / Feinstaub / Abgase )

Durch den natürlichen Druckausgleich, der ständig Außenluft von außen nach innen durch

Löcher, Ritzen treibt, werden auch viele Schadstoffe wie Feinstaub, Abgase und Blütenpollen ins Hausinnere transportiert. Durch Wind und Wettereinflüsse werden diese in der Außenatmosphäre regelrecht wieder weggeweht oder aber verdünnt.

Sobald diese jedoch im Innenraum angekommen sind, entfallen diese Faktoren wie Wind und Regen. Es kommt zu einer Ansammlung dieser Schadstoffe. Tatsache ist, dass oftmals in Innenräumen extrem hohe Schadstoffkonzentrationen gefunden werden, die dort eigentlich gar nicht auftreten dürften.