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19 | 05 | 2012

Messverfahren und Messzeitpunk


Messverfahren A: Hier handelt es sich um eine Abnahmemessung. Die Messung wird nach Baufertigstellung im so genannten Nutzungszustand des Gebäudes durchgeführt. Somit müssen grundsätzlich alle Elemente und Details der luftdichten Gebäudehülle ausgeführt sein. Dies ist die relevante Messung um eventuelle Nachweise zu führen. Hier dürfen keine provisorischen Abdichtungen, die den Messwert beeinflussen könnten. durchgeführt werden.

Messverfahren B: - oder auch vorgezogene Messung zur Qualitätssicherung genannt. Hier wird die Messung vor Installation aller Innenverkleidungen und Abkastungen, aber nach Verarbeitung der luftdichten Folien und Bauteilanschlüsse durchgeführt. Dabei wird eine Leckageortung durchgeführt, bei der anwesende Handwerker im gleichen Zuge mögliche Mängel sofort nachbessern können. Es wird ein entsprechendes Leckageprotokoll zur Sicherung von Mängeln erstellt. Bei der Leckageortung wird ein Unterdruck erzeugt, um mit Hilfe eines Thermoanemometers, einer Thermografiekamera, eines Nebelgerätes oder durch einfaches ertasten mit der Hand etwaige Leckagen aufzuspüren.

Empfehlenswert ist eine Leckageortung aber oft auch im Rahmen einer Abnahmemessung.